350 Jahre Bürgerschützengesellschaft der Stadt Holzminden von 1668 e.V.

Die Bürgerschützengesellschaft mit dem Vereinsmeister von 2018 Dietmar Klingenberg


Die Bürgerschützengesellschaft der Stadt Holzminden begeht ihren 350. Geburtstag mit einem Festakt am Samstagvormittag und einem großen Festball am Samstagabend, den 08. September 2018 in der Stadthalle Holzminden.


Für den Festball konnte das FIRST CLAAS ORCHESTRA aus Schriesheim verpflichtet werden.

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Geschichte der Bürgerschützengesellschaft der Stadt Holzminden


Geschichte der Bürgerschützengesellschaft der Stadt Holzminden

Erstmalig ist ein Bericht aus dem Jahr 1519 vorhanden, der die Existenz der Holzmindener Bürgerschützen ausweist. Interessant dabei ist, dass die Stadt nach mehrmaligem Besitzwechsel im Jahr 1519 Eigentum der älteren Linie des Welfenhauses Braunschweig-Wolfenbüttel wurde. Damit waren Holzminden und seine Bürgerschützen über vier Jahrhunderte mit dem Herzogtum Braunschweig und seinem Welfenhaus geschichtlich eng verbunden. Der damalige Landesherr, ein weltgewandter und weitsichtiger Herrscher, befürwortete und förderte die sogenannten Bürgerschützen und die Abhaltung von Schützenfesten in seinem Lande und erließ entsprechende Verordnungen oder genehmigte die von Städten vorgelegten.

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Im Jahre 1668 erließ der braunschweigisch-wolfenbüttelsche Herzog Rudolf August ein Schützenreglement für die Stadt Holzminden, womit er die Bürgerschützenwehr neu gründete und ihr auch die Verantwortung zur Durchführung des Schützenhofes übertrug.

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Als die Schützengesellschaft von 1668 am 25. Mai 1948 erneut in das Vereinsregister eingetragen wurde, war der Vereinsführung ganz klar, dass als Gründungsjahr 1668 zu Recht bestand. Was auch die älteste erhalten gebliebene Fahne dokumentiert wo die Jahreszahl 1668 noch gut lesbar ist.

 

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Nach dem 2. Weltkrieg kam das Schützenwesen praktisch zum Erliegen. Wie aber aus der Vergangenheit ersichtlich, waren nach Kriegsereignissen die Schützen kurze Zeit danach „immer wieder da" — so auch jetzt! Die Holzmindener Schützenvereine fanden sich wieder.

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1950 gelang die Freigabe der Gewehre. Die englische Verwaltung erteilte die Genehmigung zur Abhaltung eines Schützenfestes. Der Weg war wieder frei; und es wurde wohl in der jemals kürzesten Zeit ein Fest organisiert.


Mitte Juni war das Programm mit den Einladungen herausgegangen und am 27. Juni wurde durch Rundschreiben die Einteilung und der Festablauf für Sonnabend, Sonntag und Montag, den 1., 2. und 3. Juli, und die Nachfeier am Sonntag, dem 9. Juli, den Vereinen und Betrieben gemeldet. Nach alten überlieferten Regeln wurde dieses Fest in Verantwortung der Bürgerschützengesellschaft durchgeführt.

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Im Festzug waren fast 2000 Teilnehmer und über 23 Festwagen; davon allein elf verschiedene Innungswagen des Handwerks. Außer Vereinen, Post und Eisenbahn waren die Firmen mit Festwagen und Gruppen von Firmenangehörigen mit ihrer Geschäftsleitung beteiligt. Es war praktisch eine Demonstration der Holzmindener Vereinstätigkeit sowie des industriebetrieblichen, handwerklichen und kaufmännischen Lebens der Stadt. Ein echtes Holzmindener Volksfest mit vielen tausend Zuschauern!

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Fahnenschwenker der Bürgerschützengesellschaft der Stadt Holzminden



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Der absolute Hinkucker auf jedem Schützenfest in Holzminden ist zweifellos das Fahnenschwenken, das von den Fähnrichen der Bürgerschützengesellschaft seit Generationen überliefert und gepflegt wird. Im Zeitalter der Söldnerheere Anfang des 16. Jahrhunderts kam der Brauch zur vollen Entfaltung und gelangt zu hohem Ansehen. Die Fahne selbst steht seit Jahrhunderten für die Treue, also auch für die Treue zu seiner Heimatstadt und seinem Verein. Die Bedeutung der Fahne spiegelt sich auch in ihren Aussehen wieder. Denn das ein- oder mehrfarbige Fahnentuch der Schwenkfahnen ist kunstvoll verziert mit Wappen oder Sinnbildern, die auf eine feste Tradition hinweisen. Dementsprechend werden sie wie ein Schatz gehütet und gepflegt. Ein Schützenfest in Holzminden ist längst nicht mehr denkbar ohne Fahnenschwenken.  


Frauenpower bei der Bürgerschützengesellschaft der Stadt Holzminden

 Am 29.05.1967 traten zwanzig Schützenschwestern der auf der Jahreshauptversammlung 1967 beschlossenen Damengruppe bei.
Im Jahr 2007 hatte die Damengruppe 46 Mitglieder.


325-jähriges Jubiläum

                        Video: Produktion/Schnitt © dieaktuellekamera.de - Kamera G. Wackernagel 


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Seit dem Gründungsjahr haben bis zum heutigen Tag folgende Werte für die Bürgerschützengesellschaft der Stadt Holzminden bestand:

„Die Vergangenheit würdigen, die Gegenwart bewältigen, die Zukunft bedenken und allezeit dem Gemeinwohl dienen.“

Die Schützen - älteste städtische Organisation - vertreten durch ihre Schützenvereine, stehen heute wie vor Jahrhunderten zu diesem Wort. Handeln sie in Zukunft nach diesem Grundgedanken, so werden sie stets berechtigt sein, weiter zu bestehen.

Quellen:
Paul Reese - "Holzmindener Stadt- und Schützengeschichte" ©1968

Bernd Meyer - Überarbeitung von 2008


Auftaktveranstaltung zum 350-jährigen Jubiläum der Bürgerschützengesellschaft v.1668.

Die Ballnacht 2018 war nicht nur eine der ersten und herausragenden kulturellen Veranstaltungen im Jahr 2018 in der Stadt Holzminden, sondern auch eine Auftaktveranstaltung zum 350-jährigen Jubiläum der Bürgerschützengesellschaft v.1668.

 

                        Video: Produktion/Schnitt © dieaktuellekamera.de - Kamera G. Wackernagel 


 



 

 


 

 

 

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Vorstand

1. Vorsitzender Andreas Klingenberg
2. Vorsitzender Rainer Stranz
Schatzmeister

Friedrich Schütte
Schriftführer

Olaf Reinfeld


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Das Schützenhaus der Bürgerschützengesellschaft in
Das Schützenhaus der Bürgerschützengesellschaft in Holzminden



Prolog zum Schützen- und Heimatfest vom 2. bis 4. Juli 1955: 

Laiwe Schützen, laiwe Gäste,
eck begruiße jöck tau`n Schützenfeste,
dat in auser schönen Weserstadt
sau aale Traditionen hat.
De Honrationen aut`en Kreise un de Stadt begruiß' eck besonders mi en frah Vivat.
De Landrat, Bürgermester un ühre Här'n seih't wei bei ösch schon ümmer gärn.
Besonderer Grauß sall auk dä gebühren, dä ühre Heimat durch den Kreig verlüren, un dä saun mi ösch in gleiken Sinne Bürger sind von ause laiwen Stadt      

Holzminne.
Sau ault ause Schüttenhoff an Jahren, sau lang' deit hei dä Tradition bewahren, dat hei ümmer is ewest,ein einig gratet Bürgerfest.
Man was tausahmen frah un dull,
von Bier und Sluck wohl auk mal full. Et wärt seck sogar vergnügt vertellt, dat ne date Großmudder in'n Keller wurt estellt.
Un huite, in ause hillen Teit,
wu de Welt sau snell seck dreit,
wu de Minschheit Tempo aller dücht, mi'en Düsenflaiger over'n Globus flügt, wu sei seck, — wärt dat gar tau dulle, krigtse mie Atome in de Wulle,da Tatet heier ösch tausammen finnen un up de gaue ale Teit besinnen, wu ause Großöldern un dä davor würen,
up'n Schüttenhoff dat Danzbein bühren.
Lat' ösch feiern, danzen un sein fidel,dat is gaut fort Harte, Leiw un Seel. Sau wünschet wei jöck un ösch dat Best for ause dütjöhrje Schüttenfest.

R. Teiwes


 


FAHRSCHULE WEINHOLZ
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Fürstenberger Straße 7
37603 Holzminden
Tel.: 0171 3428978
Tel.: 0152 23328330
E-Mail: info@fahrschule-weinholz.com


Zweigstelle in Stahle, in der Köterbergstraße 16.


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