Nackenschmerzen

 

   

Nackenschmerzen durch Verspannungen und Verkrampfungen der Halsmuskulatur stellen ein sehr häufiges Problem in unserer Zeit dar. Die Gründe sind vielfältig, wie z.B. schlechte Haltung am Arbeitsplatz, Bewegungsmangel, einseitige Belastung, Übergewicht und chronischer Stress sowie psychische Ängste. Die Symptome: Die Schultern fühlen sich steinhart an, der Kopf schmerzt und lässt sich kaum noch zur Seite bewegen, der Schmerz zieht von der Schulter bis in die Oberarme. 

 

Maßnahmen zur Schmerzlinderung:

 

  • Wärmeanwendungen, etwa mithilfe von Rotlicht, einem Kirschkernsack (wird im Backofen aufgewärmt) oder mit Wärmepflastern.
  • Franzbrandtwein oder durchblutungsfördernde Salben, die am besten mit massierenden und kreisenden Bewegungen aufgetragen werden sollten.

 

Das Team der Sonnen Apotheke wird Sie gerne zum Thema Sofortmaßnahmen bei Nackenschmerzen beraten.


Um dauerhaft Nackenschmerzen zu vermeiden, sollte man vorbeugen    

 

  • Arbeiten Sie am Schreibtisch (Büro – Computerarbeit) in einer wirbelsäulenfreundlichen Sitzposition und richten sie ihren Monitor richtig ein. Dabei sollten Sie auf folgendes achten: Der Blick  auf den Monitor sollte so gerichtet sein, dass Kopf, Halswirbelsäule und Rücken in neutraler Position sind. Die Schirm-Auge-Distanz sollte 60 bis 90 Zentimeter betragen. Bei sitzenden Tätigkeiten sind regelmäßige Entspannungs- und Bewegungspausen ein Muss. 
  • Wählen Sie eine optimale Matratze und sorgen Sie eventuell auch für einen flachen Ausgleich der Nackenwölbung.
  • Meiden Sie Zugluft und Feuchtigkeit, schützen Sie Nacken und Hals vor Kälte durch ein wärmendes Tuch oder einen Schal. 
  • Stress sollten Sie so gut wie möglich meiden, abbauen oder ausgleichen. Hier ist eigenes Stressmanagement gefragt,  je größer der Druck, desto klarer müssen Sie für sich entscheiden, was Sie (erstmal) liegen lassen und um was Sie sich sofort kümmern wollen – und was Sie auch delegieren können.
  • Vermeiden Sie Überlastungen, aber auch übertriebene Schonung tut der Nackenmuskulatur nicht gut.
  • Sorgen Sie für mehr Entspannungsmomente am Tag, bieten Sie Ihren Sinnen Abwechslung in Form einer Massage eines Bades, Entspannungsübungen, bei  einem Spaziergang, aber auch bei einem guten Buch oder Ihrer Lieblingsmusik. Tauchen Sie für ein paar Minuten oder für eine Stunde einfach einmal ab und genießen Sie das Leben – lassen Sie sich darauf ein! Nur vor dem Fernseher zu hängen, in den wenigen Zeitfenstern unser Freizeit,   ist dagegen eher kontraproduktiv in Sachen Schmerzprävention.
  • Sanfte Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder langsames Laufen entspannen und trainieren die Schulter- und Rückenmuskeln. Wichtig: Wenn es zu anstrengend wird, sofort aufhören!
  • Stärken Sie ihre Nackenmuskulatur. Übungen finden Sie dazu im Netz unter Anleitung eines/einer Physiotherapeuten/ Physiotherapeutin oder eines/einer Yogalehrers /Yogalehrerin.

Einfache Yogaübungen gegen Verspannungen

 




 

 

Zurück zur Eingangsseite