SONNENBAD OHNE REUE

 

Grundsätzlich sollte man zum Schutz seiner Haut und seines Kreislaufs auf Sonnenbäder zwischen 11.00 Uhr – 15.00 Uhr verzichten. Denn um diese Tageszeit scheint die Sonne am stärksten.

Für effektivsten Schutz sollte ein zum Hauttyp passendes Sonnenschutzmittel gewählt werden


Lichtschutzfaktoren werden in folgende Klassen eingeteilt:      

 

Niedrig oder Basis: 6, 10 ·    
Mittel: 15, 20, 25·    
Hoch: 30, 50·    
Sehr hoch 50+


Bedeutung: Der Lichtschutzfaktor verlängert die natürliche Eigenschutzzeit der Haut um den verwendeten Faktor. Ein LSF 10 erhöht die Eigenschutz entsprechend um den Faktor 10. Zur Sicherheit empfiehlt es sich  jedoch, bereits nach zwei Drittel der „erlaubten Zeit“ in den Schatten zu wechseln, um die Haut nicht übermäßig zu strapazieren. Dies gilt natürlich besonders bei Kindern.

Achten Sie beim Kauf eines  Sonnenschutzmittels nicht nur darauf, wie es vor Sonnenbrand durch UV-B-Strahlung schützt, sondern auch, ob es  Schutz vor schneller Hautalterung bietet und vor Schädigungen des Immunsystems sowie Hautkrebs durch UV-A-Strahlung.

Das richtige Eincremen 

Generell gilt beim Gebrauch von Sonnenschutzmitteln das Wörtchen „MEHR“. Das heißt, umso häufiger man sich eincremt, umso besser. Auch mit der Menge sollte man nicht geizen, denn damit der angegebene Lichtschutzfaktor so richtig wirken kann, sollte ein durchschnittlicher Erwachsener etwa 40 ml (etwa drei Esslöffel) pro Nutzung der Creme/Lotion verbrauchen.    

Welcher Sonnenhauttyp sind Sie? 

Hauttyp 1: 

  • Extrem empfindliche Haut
  • Fast keine Bräunung, auffallend helle Haut, Sommersprossen, blaue Augen, blonde oder rötliche Haare
  • Eigenschutzzeit in der Sonne: 5-10 Minuten
  •  LSF 30 – 50 +

Hauttyp 2: 

  • Empfindliche Haut
  • Kaum Bräunung, blonde oder graue Haare, blaue oder grüne Augen
  • Eigenschutzzeit in der Sonne: 10-20 Minuten
  • LSF 20 - 50

Hauttyp 3: 

  • Normal empfindliche Haut
  • Normale Bräunung, dunkelblonde oder brünette Haare, graue/braune Augen
  • Eigenschutzzeit in der Sonne: 20-30 Minuten
  • LSF 15 - 30

Hauttyp 4: 

  • ·Wenig empfindliche Haut
  • Schnelle und deutliche Bräunung, dunkelbraune oder schwarze Haare, braune Augen
  • Eigenschutzzeit in der Sonne: 40-50 Minuten
  •  LSF 10 - 15


Kinderhaut und Sonne

Kinderhaut ist besonders empfindlich und braucht daher unabhängig von Augenfarbe und Haarfarbe mindestens einen LSF von 30.
Achtung bei Kleinkindern und Babys: Der UV-Eigenschutz der Haut muss sich in den ersten Lebensjahren erst noch entwickeln. Daher sollte ein Kind in den ersten zwölf Lebensmonaten und auch noch im zweiten Lebensjahr  möglichst gar keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein.

Erhöhte Lichtempfindlichkeit durch Arzneimittel 


Viele Antibiotika, aber auch die „Pille“ und einige pflanzliche Arzneistoffe wie Johanniskraut, Baldrian oder Arnika sind für ihre phototoxischen Eigenschaften bekannt. Bei einer erhöhten Lichtempfindlichkeit der Haut sollte daher auf einen bewussten Umgang mit der Sonne und einen sehr hohen Lichtschutzfaktor geachtet werden.   

 

UV-Strahlung auch ohne direkte Sonnenbestrahlung
Wichtige Info: 

  • Auch bei Bewölkung oder im Schatten kann die UV-Strahlung noch 30 bis 50 Prozent betragen.
  • Bei Wasser und Sand kann durch Reflexion der UV-Strahlung die Strahlenbelastung höher sein, als der UVI angibt.


Machen Sie den UV-Check per Internet und Handy für Ihre Urlaubsregion 

 

Um das Risiko von Hautkrebs, Hautschäden und vorzeitiger Hautalterung bei längeren Aufenthalten in der Sonne zu mindern, hilft ein sogenannter UV-Check per Internet und Handy für Ihre Urlaubsregion, damit Sie sich optimal schützen können.
So wird  z.B. der UV-Index vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strahlenschutz für verschiedene Regionen Deutschlands, Europas und der Welt vorhergesagt und kann im Internet abgefragt werden:

 

Link zur UV-Gefahrenindex – Vorhersage:


 



Die UV-Check App


Seit April dieses Jahres gibt es die kostenlose  UV-Check App für iPhone und Android-Smartphones. Diese App wurde in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen und mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt.
Grundlage des UV-Checks ist die sogenannte UV-Strahlungsflussdichte – diese Größe wird für den aktuellen Aufenthaltsort mit einem beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelten und patentgeschützten Algorithmus unter Berücksichtigung von Sonnenstand, Geländehöhe und Gesamtmenge des atmosphärischen Ozons berechnet.

Der Nutzer kann darüber hinaus seinen Hauttyp und weitere wichtige ortsnahe Umgebungsfaktoren wie Bewölkung, Schnee oder Wasser sowie den verwendeten Lichtschutzfaktor der Kleidung oder des verwendeten Sonnenschutzmittels eingeben. Auf Grundlage dieser Daten gibt der UV-Check die individuelle UV-Eigenschutzzeit für den Aufenthalt unter freiem Himmel an, die an diesem Tag nicht überschritten werden sollte.

 

Mehr dazu unter dem Link:
 


 

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    Apothekerin Katharina Koplin
 

Damit auch die Haut den Urlaub gesund übersteht, vorher in jedem Fall an Sonnenschutzmittel denken. Unser Tipp: Lassen Sie sich bei empfindlicher oder allergischer Haut ausführlich beraten, welche Mittel geeignet sind.


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