Weihnachts- und Neujahrsgrüße von Bürgermeister Alexander Fischer


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Bürgermeister Alexander Fischer

alle Augen sind bereits auf die kommenden Feiertage gerichtet, auf das Fest im Familienkreis, auf ein paar Tage Entspannung und Besinnlichkeit.   

Die Hektik der Vorweihnachtszeit legt sich langsam und wir haben wieder ein Ohr für die alte und doch ganz aktuelle Botschaft des Weihnachtsfestes. Auch fragen wir uns in dieser Zeit zwischen den Jahren, was das alte Jahr gebracht hat und was das neue wohl bringen wird.

 

Eine besondere Herzensangelegenheit ist mir, zu Weihnachten und zum Jahreswechsel auch allen unseren kranken und sich einsam fühlenden Mitbürgerinnen und Mitbürgern meine Grüße zu übermitteln. Ich denke auch an die Familien, die im abgelaufenen Jahr den Verlust eines lieben Menschen beklagten mussten. Ihnen wünsche ich, dass sie gerade durch die Botschaft neue Hoffnung schöpfen und mit Zuversicht in das neue Jahr 2019 gehen können.

 

Ich möchte das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, all denen zu danken, die im zu Ende gehenden Jahr wieder daran mitgearbeitet haben, unsere Stadt lebens- und vor allem liebenswert zu erhalten.

 

Ein besonderer Dank gilt dem Rat der Stadt Höxter, den Vereinen, Organisationen, den Kirchengemeinden und den ortsansässigen Firmen.

 

Ja, allen, die sich zum Wohle der Allgemeinheit in unsere Gemeinschaft eingebracht haben. An dieser Stelle bitte ich Sie auch für das neue Jahr um Ihre engagierte Mitarbeit. Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, Bewährtes zu erhalten und die Zukunft unserer Stadt zu gestalten, denn dadurch war es uns auch in diesem Jahr wieder möglich einige große Projekte auf den Weg zu bringen:

 

Aufgrund der stark rückläufigen Zahl von Asylanträgen gegenüber dem Rekordjahr von 2016 hat der Rat im Juni 2017 entschieden, in der Lütmarser Straße auf den Bau einer der ursprünglich geplanten vier Asylunterkünfte zu verzichten. Nach der Bezugsfertigkeit kann nunmehr sukzessive das langfristige Ziel der Aufgabe der Provisorien wie zum Beispiel die Schulen in Lütmarsen, Stahle und Ovenhausen, realisiert werden.

 

Nach dem ersten Spatenstich im August 2017 kann der Rettungsdienst der Stadt Höxter im Januar des kommenden Jahres mit dem Umzug in die neue Rettungswache beginnen. Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich auf ca. 2,5 Mio. Euro. In der Rettungswache können bis zu 30 Mitarbeiter im Schichtdienst eingesetzt werden. Die Suche nach Notärzten sollte sich zukünftig für die Stadt Höxter einfacher gestalten, da zum Gebäudekomplex auch ein ca. 40 m² großes Appartement für Notärzte gehört.

 

Auch bei den Bädern sind wir einen großen Schritt vorangekommen:

 

Die Fertigstellung des Freibades befindet sich auf der Zielgeraden. Aktuell werden Wände und Böden mit Edelstahl verkleidet und die Sanitäranlagen werden ebenfalls im kommenden Jahr Instand gesetzt und pünktlich zur Saisoneröffnung im Mai 2019 kann dann neben der Freizeitanlage auch wieder im Freibad geschwommen werden.

 

Für das Hallenbad ist aufgrund der zeitlichen Bindung der Fördermittel die Eröffnung für 2020 nicht nur vorgesehen sondern auch zwingend erforderlich. Im September hat sich der Rat den Empfehlungen des Bäderausschusses angeschlossen und das vom beauftragten Architekturbüro vorgestellte Raumprogramm beschlossen. Der Planungsentwurf mit samt Farbkonzept steht, sodass nun die Pläne zur Genehmigung eingereicht werden können.

 

Top-Thema für die Stadt Höxter war 2018 sicherlich die Bewerbung um die Landesgartenschau 2023 die mit der Erteilung des Zuschlages im September mit Erfolg gekrönt war. Zwischenzeitlich wurde der Förderverein der LGS gegründet und mehr als 350 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben sich bei der Auftaktveranstaltung im September mit Ideen und Anregungen eingebracht. Der Förderverein als Bindeglied zwischen den Verantwortlichen für die Landesgartenschau und den Einwohnerinnen und Einwohnern von Höxter und den Ortschaften, aber auch den angrenzenden Städten wächst von Monat zu Monat. Dafür kann ich mich bei Ihnen nur herzlich bedanken! Unser Ehrenbürger Klaus Töpfer wirbt auch für die grenzüberschreitenden Zusammenarbeit – denn auch er ist der Auffassung ein Brückenschlag müsse her. Dem kann ich mich nur ausdrücklich anschließen! Bringen Sie sich ein und mischen Sie sich ein, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger.

 

In unserer „guten Stube“, dem Marktplatz biegt der Investor allmählich auf die Zielgerade ein. Mit der Grundsteinlegung im März dieses Jahres hat der Neubau des Gebäudekomplexes Marktplatz Süd in Höxter begonnen. Seitdem können sich die Bürgerinnen und Bürger täglich vom Fortschritt dieses für Höxter wichtigen Bauprojekts überzeugen. Der Nutzungsmix aus Einzelhandel, Büroräumen und Eigentumswohnungen trägt zu einer weiteren Attraktivitätssteigerung unseres Altstadtkerns bei. Der zu Beginn des Neubaus bereits für das Weihnachtsgeschäft anvisierte Einzug des Einzelhandels im Erdgeschoss konnte mit den Geschäften Thalia und Hunkemöller bereits realisiert werden.

 

Aber nicht nur die öffentliche Hand investiert am Standort Höxter. Im September war aus der Presse zu entnehmen, dass die Arntz-Optibelt-Gruppe mit 272 Mio. Euro einen neuen Rekordumsatz verzeichnen konnte was gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus von 12,5 bedeutete. In den Standort Höxter sollen im kommenden Jahr 4 Mio. Euro in die Erneuerung und Modernisierung der Produktion investiert werden. Weiter sollen zusätzliche Stellen und Ausbildungsplätze geschaffen werden.

 

Auch der Neubau der Weserbergland-Klinik schreitet voran. Der Asklepios-Konzern investiert hier 25 Mio. Euro für die neue Klinik und 2019 sollen die ersten Patienten in den Neubau einziehen. Zum Abschluss dieser riesigen Neubaumaßnahme stehen dann nach dem Umzug aller Patienten der Abriss des Hochhauses und des früheren Wehrmachtslazaretts Ende 2019 oder 2020 an.

 

Man kann an diesen beispielhaften gewaltigen Investitionen erkennen, dass auch die Wirtschaft weiterhin Vertrauen in den Standort Höxter hat.

 

In diesem Jahr konnten wir auch zu auch zu einigen Jubiläen gratulieren:

 

Das ABC-Abwehrbataillon 7 ist seit 25 Jahren in der General-Weber-Kaserne stationiert. Höhepunkt dieses Jubiläumsjahres war der Tag der offenen Tür am 06. Oktober. Die Besucher konnten sich an diesem Tag insbesondere auch die renovierten und neu errichteten Gebäude der Kaserne anschauen. Die Soldaten des ABC-Abwehrbataillon 7 sind aktuell weiterhin weltweit im Einsatz, so zum Beispiel in Afghanistan.

Vor 25 Jahren hat die Koptische Kirche das ehemalige Zisterzienserinnenkloster in Brenkhausen zum symbolischen Preis von 1,00 DM gekauft, das heute Sitz des Generalbischofs der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland ist. Nach der Renovierung, die insbesondere in Eigenleistung und unter ehrenamtlicher Mithilfe der Einwohner Brenkhausens durchgeführt werden konnte erstmals im Januar 1994 der Feier der eucharistischen Liturgie im Ritus der koptisch-orthodoxen Kirche im Kreuzgang gefeiert werden.

 

Seinen 10. Geburtstag konnte in diesem Jahr auch das Forum Jacob Pins feiern. Bereits 2003 wurde die Jacob Pins Gesellschaft gegründet, die den Nachlass des in Höxter geborenen und von den nationalsozialistischen Judenverfolgungen nach Palästina geflohenen Malers und Grafikers Jacob Pins verwaltet. Zukünftig soll in Kooperation mit dem Forum Anja Niedringhaus das eine Teilfläche im benachbarten Tillyhaus dem Andenken der in Afghanistan bei ihrer journalistischen Arbeit ermordeten Fotografin und Pulitzerpreisträgerin aus Höxter, widmen wird, des Weiteren das Andenken an Verfolgte und Kriegsopfer bewahrt werden.

 

Das Amt des Bürgermeisters bietet viele Möglichkeiten, die Zukunftsfähigkeit einer Stadt mitgestalten zu können. Ein Weg, den ich ohne die gewissenhafte Unterstützung überaus engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung niemals beschreiten könnte. Ich freue mich darauf, auch im kommenden Jahr im Dienste der höxteraner Bürgerschaft zu stehen und im Dialog mit Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, nach bestem Wissen und Gewissen wichtigen Entscheidungen für unsere Stadt auf den Weg bringen zu können.

 

Doch viel wichtiger für den fortschrittlichen Lebensgeist einer Stadt ist das tägliche Engagement eines jeden einzelnen von Ihnen. Neben dem unverzichtbaren und das städtische Leben überaus bereichernde ehrenamtlichen Wirken zahlreicher Bürgerinnen und Bürger im Bereich der Kultur, des Sports, des Brauchtums und des Sozialen, sind insbesondere auch die kleine Aufmerksamkeiten im Alltag und das Interesse am Leben des Anderen, die unsere Gemeinschaft stützen und stärker macht. Jedem Einzelnen gebührt daher großer Dank und ganz persönliche Anerkennung.

 

Ich wünsche Ihnen auch im Namen der Damen und Herren des Rates, sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt von ganzem Herzen ein friedliches und frohes Weihnachtsfest. Für das Jahr 2019 wünsche ich Ihnen vor allem Frieden, Gesundheit, Glück und Freude.

 

 

Ihr Bürgermeister

Alexander Fischer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Link zur Website Queisser

 

 

Link zur Website